Sinn in sinnvoller Anwendung


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Gesammeltes Material.

Wenn sichs wochenlang nicht regt,
Dann sammelt sich was an.
Das hat ja schon die Zeit belegt
Drum fang ich einfach an.


Sachen, die so da warn. Atténtionnè, bittesehr!

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Was ein jeder über Hippies wissen und von selbigen halten sollte.

Heute sag ichs öffentlich
Hippies, ja die mag ich nicht.
Drogen, und extatisch Chillen
Bloss man keine Tiere grillen
Öko und auch Flower Power
Ich gesteh, das macht mich sauer.

Breit sein (und das tagelang)
Immer alles teilen
Alles lieben, das ist krank
Und sich bloß nicht stylen.
Runterkommen, und zwar stark
Das ist was sie wollen!
verfilzte Haare, Magerquark,
Und sich in Hecken tollen.

Und immer haben sie sich lieb
Und immer sind sie gegen Krieg
Und immer kräfitg alti sein;
Ich wünscht, man liefert euch bald ein!
Denn heute sag ichs öffentlich:
Hippies, ja die mag ich nicht.

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Es folgt: ein sehr skurriles Produkt extremer Langeweile. Heidewitzka, strange.
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Eine Katze.

Das Rauschen, das auf dem Monitor die ganze Zeit zu sehen gewesen war strahlte noch einmal auf, dann wurde ein anderes Bild eingeblendet. Ein grauhaariger, alter Mann mit einer altmodischen Hornbrille saß in einem Ohrensessel, dunkelbraun, und grinste fast dümmlich anmutend in die Kamera. Aus seiner perfekt toupierten Frisur war eine Strähne entwichen, die ihm schweißnass auf der Stirn klebte. Als er kurz und grunzend auflachte waren seine gelben Zähne zu sehen. Eine Schwade Zigarrenrauch waberte durch das Bild.
„Wir haben es doch tatsächlich geschafft, Tiere genetisch so zu manipulieren, dass sie annähernd durchsichtig sind! I… ist das nicht komisch?“ Erneut verließ dieses kurze, wahnsinnige Lachen, mehr ein Röcheln seinen Mund, welcher kurz darauf einen tiefen Zug aus der guten Kubanischen nahm.
Es maunzte. Als die beiden ihren Blick vom Monitor nach unten wandern ließen, stellten sie fest, dass ihnen ein Kopf aus der Katzenklappe entgegenblickte. Das Maunzen klang erbärmlich, hallte noch kurz im düsteren Raum nach, bevor es sich in den dunklen Ecken gänzlich zu verlieren schien. Auf dem Monitor wieder nur noch das Rauschen. Das Tier verließ nun gänzlich sein Versteck, die Klappe schwang einen Moment geräuschvoll nach, dann wieder Stille.
„Mauz.“
Den Kopf schief gelegt kam die entstellte Kreatur auf die Beiden zu. Tatsächlich könnte man es ein Wunder der Wissenschaft nennen, perfide träfe es jedoch auch. Kahl rasiert, darunter die milchig-trübe, jedoch durchsichtige Haut. Organe pulsierten, Därme wanden sich durch den Stubentiger, der allerdings mehr das Auftreten einer krankhaften Spielfigur in einem perversen Schachspiel an den Tag legte.
„Springer auf B 5. Matt.“
Kurz war die Fratze des alten Mannes noch einmal auf dem Bildschirm erschienen, sie hinterließ einen bitteren Nachhall in dem steinernen Gefängnis. In der Katze glänzte etwas auf, ein metallisches Blitzen als sie durch den schwachen Lichtschein striff, ein Blitzen unter der Narbe auf ihrem Rücken. Auf einmal machte alles Sinn. „The Key can be found inside. Dig Deeper.“ prangte in goldenen Lettern an der Wand. Doch neben dem vermeintlichen Schlüssel war noch etwas anderes in dieser maunzenden Missgeburt. Das schneller werdende rote Blinken und ein brüllender Lichtschein waren das einzige, was die beiden noch vor der Detonation mitbekamen. Bevor sich die Wand ihre Einzelteile zur neuen Tapete erkor.

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Verrückt, verrückt, ich weiß auch nicht welche Pferde mir da durchgegangen sind! Naja, jeder Gaul lässt sich wieder einfangen, darum mach ich nun noch ein paar Kamele verrückt.
Feurio,

Klingst'erl (so würd man in Bayern sagen.)

18.2.08 18:58, kommentieren

Stillgesessen! Klingst hier! Angetreten! Hier kommt gesammeltes Archivmaterial der letzten Zeit. War Funkstille verordnet worden. Vom Feind! Ach is doch auch egal. Neo-Poetik wird niemals schweigen, es sei denn ich zersäge die Sprache. Das kommt später!

Der Herr Oberst!

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Archivmaterial 1 folgt nun!
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Im Baume dann ein Knabe hing

Aufgeknüpft in einem Baume
Baumelte ein Knäbelein
Als Resultat aus einem Traume
Ging er dieses Wagnis ein.

Eine Stimme, sachte, leise
Hatte ihn darauf gebracht
Und die ganz besondre Weise
Des Knoten war sehr leicht gemacht.

Nun galt es einen Baum zu finden,
Hochgewachsen, groß, und stolz
Ganz wie im Traum mit dunkler Rinde
Und aus einem stabilen Holz.

Nur dann, die Traumesstimme sagte,
Wirst du finden ew'ges Glück
Und vor ihm dann der Baum aufragte
Herum das Seil, und kein Zurück.

In dem ersten Moment lacht er,
In dem Zweiten dann ist Stille
Und ich dritten Moment bricht der
Nacken, und im Vierten dann der Wille.

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Tja, was soll man dazu sagen, was? Blöd gelaufen, jetzt so aus Knabensicht! Selbst schuld!
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Archivmaterial2!
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Das Pony

Hätte ich ein Pony,
Dann nännte ich es Johnny.
Oder hieß es nünnte?
Wenn ich dir Form nur künnte.

Also anders.
Würde ich ein Pony kennen
Dann würde ich es Johnny nennen
Und würde ich ein Pony haben
Würd's unterm Namen Johnny traben
Denn diese Lösung für Gescheite
Bringt mich auf die sichre Seite.

Aber zurück zum eigentlichen Problem:
Hätte ich ein Pony
Dann nennte ich es Johnny
Das heisst ich müsste es so nennen
Tät die richt'ge Form ich kennen
Doch leider, das muss ich ja sagen
Schlägt diese Form mir auf den Magen
Drum kann mans mir wohl nicht austreiben
Ich werde stets bei "nünnte" bleiben.

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Mein Beitrag zu "Gib Co²ntra" - fragt nicht warum.
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So, Archiv schonwieder voll. Gibts denn sowas? Oberst Klingst zieht sich zurück in den Schützengraben, bis später, ihr warmen Wickel.

28.10.07 11:14, kommentieren

Ekel in Variation

Nur ein kurzes Intermezzo, natürlich wie immer mit Wut und so geschrieben!
C. H. C. Klingst.

Ungleiche Relationen des Ekels

"Der Herr, die Kartoffeln, sie schwimmen in Soße!"
"Die Dame, muss das etwa nicht so?"
"Nein, dass ist eine große
Unverschämtheit, gar Unverfrorenheit,
Noch einmal und sie werden nicht mehr froh!"

"Ach, so ist das also?" denk
Ich mir und schenk
Dem Ekel, der von der Dame ausgeht,
Für einen Moment besondere Beachtung
Es fängt schon mit der Weise an, wie sie steht.

- Gekrümmt! Das Fett strebt bodenwärts
Das darf doch nicht so, "darf das denn so?"
Will ich fragen, doch sie röchelt dazwischen,
Der Atem ein Schnauben, gefolgt von nem Zischen
Blanker Ekel in meinen Augen, widerwärtig!

Und sie bemäkelt das Essen
Ich könnt mich vergessen
Sie mit dem Kopf in die siedende Pampe pressen
Soll sies doch Fressen
Ich ertrag sie ja auch ohne Gezeter.

1 Kommentar 25.7.07 18:49, kommentieren

Vandalen-Skandal

Hier der armeefreie Oberst Klingst, bitte melden! Klingst hier! Meldung erfolgreich! Schaum vorm Mund!
Aktuelles Thema heute, mit genug Hass geschrieben, um ganze Kleinstaaten wie Kuwait oder so darin zu ertränken. Also nur theoretisch, der Hass ist natürlich zielgerichtet! Aaaaarhg!


Eine Moderne Plage und der einzige Weg, diese von der Welt zu tilgen.

Gehüllt in nächtliches Gewand
Kommt die Plage übers Land
Aus Jugendheimen frisch entflohen
Ihr Ziel: die ganze Welt bedrohen.
Sie schleichen sich durch dunkle Gassen
Wolln zerstören, denn sie Hassen
Alles was sie selbst nicht haben
Und das ist viel, kann ich nur sagen,
Denn so olles Drecksgesindel
Besitzt nicht einmal eine Schindel.

Und so kommts schon bald zu Krach
Steine fliegen auf das Dach,
Ziegel splittern, Fenster krachen
„Wer mag denn so was hier wohl machen?“
Fragt, und das mit gutem Grund,
Die Frau mit ihrem Pudelhund.
Doch nicht nur Fenster werden Ziel
Nein der Gewalt, der es gibt viel
Mehr, was dieses blöde Pack
Zerstört mit einem lauten –KnAck-.
So wollen sie auch die Laternen
Mit Gewalt vom Fleck entfernen,
Autospiegel flink zertreten,
Blumen pflücken aus den Beeten,
Zäune kräftig demolieren
Man sieht, wie sie nur danach gieren
Den Hass, den wir zu bieten haben
Zu beschwör’n um sich zu laben.

So kam ich eines Nachts nach Haus,
Stieg friedlich aus dem Auto aus
Und erblick, vom Schreck getroffen
Mir wurd die Mailbox umgeworfen!
Hasserfüllt, mit ernstem Blick
Fordre ich darum den Strick
Für die Vollstrecker solcher Taten,
Und euch da draußen sei geraten,
Nicht noch mal, ganz frei von Witz,
Zu attackieren mein’ Besitz.
Denn sonst, nur für mein Seelenheil
Zerteil ich euch mit einem Beil.

Diese harten Worte müssen einfach sein. Jawohl! Es führt kein Weg daran vorbei, jegliche Form von Vandalismus mit einfachen Mitteln zu unterdrücken! Kreuzigung morgen um 12:00 auf den Hügeln vor der Stadt!
Bis dahin,
Ein freundlicher Gruß vom
Großinquisitor Klingst


15.7.07 11:53, kommentieren

Eintrag I.; Drama I; Akt 1 - 7

Klingst hier, Caesar H. C.; melde mich gehorsamst zum Beginn einer langen, erfreulichen Schreibbeziehung. Dieses ist eine Meldung an das Internet, andere Personen haben Sie bitte nicht zu betrachten.
Nicht viele der überflüssigen Worte zu dieser Stunde, vielmehr möchte ich ein kleines Drama publik machen, welches mir so eben zu Gemüte stieg. Hierbei werde es sich handeln um ein Drama in sieben Akten mit dem mitreißenden Titel „Es brauchte sieben Akte – er dann den Kopf abhackte“.
Nun mag es scheinen, als würde der Titel der Geschichte schon vorausgreifen, doch sehet selbst!


Akt I. – Begegnungen.

In einem Café, gelegen
In einer Stadt, deswegen,
Viel Durchgangsverkehr.

An einem Verkehrsweg das
Café „Knickleborgs Spaß“
Schauplatz der Szenerie.

Zwei Menschen, Frau und
Mann, dieser mit Hund
Treffen sich zu einer Tasse.

Und nicht nur die Beiden.


Akt II. – Dialog zum Einstieg

Er: „Kaffee, bitte, Zucker“
Ein Zucken geht durch seine Hand,
Sie im Kleid, Hingucker,
Streicht sich fahrig durch das Haar.

Sie sagt: „Und, Hunde, magste?“
Er entgegnet ein Nicken,
„Du nich, oder warum fragste?“
Sie entschwindet den fragenden Blicken.
Nein, die geschwiegene Antwort.


Akt III. – Kaffee erneut.

Abend geworten, Laternen
Beleuchten die Straße, statt Sternen
Sehen die beiden die Leuchtenden Ziffern
Der Haustür des Herrn.

„Noch rein? Mit, auffn Kaffee“
„Ja, gut, OK,
Solange dein Hund nicht wieder kotzt.“
Ich mag ihn nicht, das verschweigt sie.


Akt IV. – Ehe.

Erneute Treffen kamen,
Doch ob sie Nötig waren?
Wohl kaum, Entscheidungen getroffen,
Würfel gefallen.

Amt, Kirche, Glocken,
Weißes Kleid, die Locken
Ausnahmsweise ordentlich,
Selbst er brummt kurz „Ich liebe dich“
Wein fließt,
Die Feier beginnt.


Akt V. – Ein Wendepunkt?

Jahre ins Land, Leben verstreicht,
Der Hund, langsam dahinsiecht,
Sie auch, am Herd, er im Sessel,
Sie sagt „Es reicht!“

Er sagt nichts, nur ein Rülpsen
Aus dem grinsenden Mund.
Dann eine Dose, im Fluge
Durch den Raum, wie einst der Hund.


Akt VI. Ein Wendepunkt!

Auf dem Boden findet sich
Die Dame, doch ihn schert es nicht
Ein Lachen, haha, nur zu dumm,
Dosenwurf, sie fällt um.
Das mag er.
Wenn doch alles so einfach wär!

Sie dreht sich, wendet sich herum,
Im stillen Schrei der Kerzenständer
Fliegt nun im Bogen, wiederum
Ganz ebenso wie der Kalender
Wär er doch aus Beton.


Akt VII. Abhacken.

Getroffen vom Lichte, welches bis
Zu jener Stunde noch zur Erleuchtung nützte
In so mancher zweisamer Stund,
Am Kopf, er sich auf nun stützte

Und auf sie stürzte, ein Beil
Aus der Tasche gezogen weil,
Er eigentlich seit Jahren schon
Auf diesen Moment gewartet.
Und nun watet
Er in ihrem Blut, der Kopf
Hingegen thronend auf dem Tische.
Siegesgewisses Lächeln.


Nun, das soll für den Moment reichen. Bitte um Rollenvorschläge für die Verfilmung dieses Werkes. Außerdem Einführung in das öffentlich-rechtliche Schulsystem, dafür ist es wohl gerade gut genug!
Gute Nacht,

Caesar H. C. Klingst





12.7.07 23:14, kommentieren

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