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Eintrag I.; Drama I; Akt 1 - 7

Klingst hier, Caesar H. C.; melde mich gehorsamst zum Beginn einer langen, erfreulichen Schreibbeziehung. Dieses ist eine Meldung an das Internet, andere Personen haben Sie bitte nicht zu betrachten.
Nicht viele der überflüssigen Worte zu dieser Stunde, vielmehr möchte ich ein kleines Drama publik machen, welches mir so eben zu Gemüte stieg. Hierbei werde es sich handeln um ein Drama in sieben Akten mit dem mitreißenden Titel „Es brauchte sieben Akte – er dann den Kopf abhackte“.
Nun mag es scheinen, als würde der Titel der Geschichte schon vorausgreifen, doch sehet selbst!


Akt I. – Begegnungen.

In einem Café, gelegen
In einer Stadt, deswegen,
Viel Durchgangsverkehr.

An einem Verkehrsweg das
Café „Knickleborgs Spaß“
Schauplatz der Szenerie.

Zwei Menschen, Frau und
Mann, dieser mit Hund
Treffen sich zu einer Tasse.

Und nicht nur die Beiden.


Akt II. – Dialog zum Einstieg

Er: „Kaffee, bitte, Zucker“
Ein Zucken geht durch seine Hand,
Sie im Kleid, Hingucker,
Streicht sich fahrig durch das Haar.

Sie sagt: „Und, Hunde, magste?“
Er entgegnet ein Nicken,
„Du nich, oder warum fragste?“
Sie entschwindet den fragenden Blicken.
Nein, die geschwiegene Antwort.


Akt III. – Kaffee erneut.

Abend geworten, Laternen
Beleuchten die Straße, statt Sternen
Sehen die beiden die Leuchtenden Ziffern
Der Haustür des Herrn.

„Noch rein? Mit, auffn Kaffee“
„Ja, gut, OK,
Solange dein Hund nicht wieder kotzt.“
Ich mag ihn nicht, das verschweigt sie.


Akt IV. – Ehe.

Erneute Treffen kamen,
Doch ob sie Nötig waren?
Wohl kaum, Entscheidungen getroffen,
Würfel gefallen.

Amt, Kirche, Glocken,
Weißes Kleid, die Locken
Ausnahmsweise ordentlich,
Selbst er brummt kurz „Ich liebe dich“
Wein fließt,
Die Feier beginnt.


Akt V. – Ein Wendepunkt?

Jahre ins Land, Leben verstreicht,
Der Hund, langsam dahinsiecht,
Sie auch, am Herd, er im Sessel,
Sie sagt „Es reicht!“

Er sagt nichts, nur ein Rülpsen
Aus dem grinsenden Mund.
Dann eine Dose, im Fluge
Durch den Raum, wie einst der Hund.


Akt VI. Ein Wendepunkt!

Auf dem Boden findet sich
Die Dame, doch ihn schert es nicht
Ein Lachen, haha, nur zu dumm,
Dosenwurf, sie fällt um.
Das mag er.
Wenn doch alles so einfach wär!

Sie dreht sich, wendet sich herum,
Im stillen Schrei der Kerzenständer
Fliegt nun im Bogen, wiederum
Ganz ebenso wie der Kalender
Wär er doch aus Beton.


Akt VII. Abhacken.

Getroffen vom Lichte, welches bis
Zu jener Stunde noch zur Erleuchtung nützte
In so mancher zweisamer Stund,
Am Kopf, er sich auf nun stützte

Und auf sie stürzte, ein Beil
Aus der Tasche gezogen weil,
Er eigentlich seit Jahren schon
Auf diesen Moment gewartet.
Und nun watet
Er in ihrem Blut, der Kopf
Hingegen thronend auf dem Tische.
Siegesgewisses Lächeln.


Nun, das soll für den Moment reichen. Bitte um Rollenvorschläge für die Verfilmung dieses Werkes. Außerdem Einführung in das öffentlich-rechtliche Schulsystem, dafür ist es wohl gerade gut genug!
Gute Nacht,

Caesar H. C. Klingst





12.7.07 23:14

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